Fußball, Freunde, Gemeinschaft: Hagen über sein zweites Zuhause beim FSV Kürenz
26. Januar 2026
Ähnlich wie Julian fand auch Hagen über das Projekt der 3. Mannschaft seinen Weg zum FSV Kürenz. Nach längerer Zeit ohne Fußball hat er in seinem neuen Umfeld nicht nur sportlich wieder Fuß gefasst, sondern ist regelrecht aufgeblüht. Heute ist Hagen aus den Herrenmannschaften und dem Vereinsleben kaum mehr wegzudenken. Mit seiner offenen Art, seinem trockenen Humor und seinem unermüdlichen Einsatz auf dem Platz steckt er Mitspieler an und gibt dem Team wichtige Impulse. Doch auch abseits des Rasens ist Hagen voll angekommen: Ob Spieleabend, ein gemütliches Bier nach Training oder Spiel oder gemeinsames Fußballschauen – Hagen ist immer mit dabei und trägt mit seiner Art maßgeblich zum starken Gemeinschaftsgefühl im Verein bei.
Damals neu dazugestoßen über das Projekt 3.Mannschaft. Wie kam es dazu, dass du anschließend zur 1.& 2.Mannschaft gestoßen bist und wie war dein erster Eindruck?
Hagen: Zunächst sind wir über das Projekt als eine Art Studentenmannschaft zusammengekommen. Das lief auch ganz gut, aber mit meistens nur rund 13 Leuten war schnell klar, dass man so keine eigenständige Mannschaft auf Dauer aufbauen kann. Ich selbst wollte aber unbedingt regelmäßig trainieren, was dann nicht immer möglich war, wenn zu wenige Leute da waren. Da wir offiziell gemeldet waren, kam irgendwann die Idee auf, einfach beim Training der ersten und zweiten Mannschaft mitzumachen. Das habe ich dann eigentlich jedes Mal genutzt.
Der erste Eindruck war dabei durchweg positiv: Die Leute waren offen, entspannt und ich habe mich schnell mit einigen richtig gut verstanden. So hat sich das ganz natürlich entwickelt – ich habe einfach alles mitgenommen, was ging. Am Ende durfte ich sogar jeweils ein Spiel für die zweite und die erste Mannschaft machen, noch in der vorletzten Saison.
Was hat dich überzeugt, beim Verein zu bleiben?
Hagen: Überzeugt zu bleiben hat mich ehrlich gesagt nicht der Platz oder die sportliche Infrastruktur – daran liegt es für mich nicht. Viel entscheidender war das Gesamtpaket. Ich war erstmal einfach froh, überhaupt wieder einen Verein gefunden zu haben, nachdem ich viele Jahre keinen Fußball mehr gespielt hatte. Gerade wenn man neu in eine Stadt kommt und niemanden kennt, ist das nicht selbstverständlich.
Über die dritte Mannschaft fiel mir der Einstieg leicht, ich konnte schnell Kontakte knüpfen und habe mich von Anfang an wohlgefühlt. Ich habe viele coole Leute kennengelernt und der familiäre Umgang miteinander hat gepasst. Für mich gab es deshalb keinen Grund, nochmal etwas anderes zu suchen – es hat einfach gepasst.
Du bist inzwischen eine feste Größe in der 2.Mannschaft – was beutet dir das Team?
Hagen: Der Fußball und das Team bedeuten mir unglaublich viel. Ehrlich gesagt dreht sich bei mir ein großer Teil der Woche um Training und das Spiel am Sonntag. Nach den vielen Jahren ohne Fußball habe ich gemerkt, wie sehr mir das gefehlt hat. Deshalb versuche ich, jede Einheit und jedes Spiel mitzunehmen. Die Zeit mit den Jungs auf dem Platz ist für mich der perfekte Ausgleich – und etwas, das ich nicht mehr missen möchte.
Wie empfindest du das Vereinsleben beim FSV Kürenz?
Hagen: Das Vereinsleben beim FSV Kürenz empfinde ich als sehr vielseitig. Es geht hier nicht nur darum, zum Training zu kommen und danach wieder nach Hause zu fahren, sondern um deutlich mehr. Man verbringt auch abseits des Platzes Zeit miteinander – sei es bei einem Bier nach dem Training, beim gemeinsamen Fußballschauen oder bei Spieleabenden. Dadurch entsteht ein starkes Gemeinschaftsgefühl, fast wie in einer kleinen Familie.
Gibt es etwas, dass dich beim FSV Kürenz besonders beeindruckt bzw. motiviert?
Hagen: Was mich besonders motiviert, ist unser Hartplatz. Viele Gegner haben ehrlich gesagt keine Lust, bei uns zu spielen – und genau das finde ich richtig gut. Für uns ist das Alltag, wir trainieren regelmäßig darauf und sind es gewohnt. Zu sehen, dass andere damit hadern, während wir uns darauf einstellen, gibt mir extra Motivation und macht unseren Heimvorteil umso besonderer.
Wenn du eine Sache im Verein direkt verändern könntest – was wäre es bzw. was würdest du tun?
Hagen: Ein Kunstrasenplatz wäre natürlich eine schöne Veränderung, genauso wie ein paar Verbesserungen an den Kabinen. Gleichzeitig hat der Hartplatz aber auch seinen eigenen Reiz, den man vielleicht sogar noch ein bisschen genießen sollte, solange es ihn gibt. Was ich mir ansonsten wünschen würde, wäre eine noch breitere Spielerdecke. Wir haben es zwar immer geschafft, genügend Leute auf den Platz zu bringen, aber ein paar mehr Optionen auf der Bank würden es manchmal entspannter machen. Die Entwicklung geht hier aber klar in die richtige Richtung, was positiv stimmt.
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